47 Speed-Bewerbe in Gröden

In Gröden werden seit 1969 Weltpokalrennen ausgetragen. Bisher wurden 47 Speed -Wettbewerbe durchgeführt. Davon 43 Abfahrten und vier Super-G’s.

Im  Abfahrtslauf haben 29 Athleten aus acht Nationen gewonnen. Darunter befinden sich auch Mehrfachsieger, wie Antoine Deneriaz, Kristian Ghedina, Franz Klammer, Peter Müller, Rob Boyd oder Helmuth Höflehner. 2004 hat zum ersten Mal ein Deutscher Athlet gewonnen und zwar Max Rauffer, der kürzlich seinen Rücktritt erklärt hat.

Im Super G waren vier Athleten erfolgreich. Pirmin Zurbriggen (1983) und Didier Defago (2002) aus der Schweiz,  Lasse Kjus (2003) aus Norwegen und Super-G Vizeweltmeister Michael Walchhofer (2004) aus Österreich.

Nur zwei Athleten haben sowohl die Abfahrt, als auch den Super-G gewonnen und zwar Pirmin Zurbriggen und Lasse Kjus. Der Weltcupsieger, Weltmeister und Olympiasieger aus der Schweiz hat 1983 den SuperG-  und 1989 den Abfahrtslauf für sich entschieden. Der norwegische Weltcupsieger, Weltmeister und Olympiasieger war hingegen 1998 in der Abfahrt und 2003 im Super-G erfolgreich. 

Mit insgesamt 15 Siegen liegt Österreich in der Abfahrts- Nationenwertung vorne, gefolgt von der Schweiz mit 13- und Italien mit fünf Siegen. Es folgen Norwegen und Frankreich mit je drei-, Kanada mit zwei-  sowie Liechtenstein und Deutschland mit einem Sieg.  In der Super-G-Wertung liegt die Schweiz mit zwei Siegen vor Norwegen und Österreich mit je einem Sieg.