Der Online-Pressespiegel vom Mittwoch
Ein beeindruckender Norweger, hoffnungsfrohe Italiener, hinterherfahrende Österreicher, ein Schweizer Sorgenkind und ein Luxemburger Hosenscheißer: So international präsentieren die deutschsprachigen Onlinemedien ihre Gröden-Schlagzeilen am ersten Trainingstag.
Wer der beeindruckende Norweger ist, darüber kann kein zweifel bestehen: An Aksel Lund Svindal führt in den Gröden-Trainings der vergangenen Jahre (fast) kein Weg vorbei. Nach der Trainingsbestzeit im Vorjahr hat Svindal auch heute die Konkurrenz auf Abstand gehalten. Die Online-Ausgabe der Tiroler Tageszeitung beeindruckt das ebenso wie das Onlineportal Südtirolnews.
Nicht gerade euphorisch bewertet Österreichs Online-Blätterwald das erste Training. Kein Wunder, hat nur ein Österreicher den Sprung in die Top 10 geschafft. Der Kurier schreibt „ÖSV-Herren im ersten Gröden-Training zurück.“ Ebenfalls nicht zufrieden sind die Schweizer mit Silvan Zurbriggen. Für den Blick ist der ehemalige Gröden-Sieger das Sorgenkind, aber der heutige dritte Trainingsplatz schenkt Hoffnung. Die neue Bescheidenheit der beiden Skigroßmächte Österreich und Schweiz kommt auch im ORF-Interview mit dem Österreicher Striedinger zum Ausdruck,auch wenn die ÖSV-Nachwuchsfahrer laut Kleine Zeitung Lunte riechen.
Die Hoffnung so groß wie schon lange nicht mehr ist bei den Hausherren: „Italien spitzt auf ersten Abfahrt-Sieg in Gröden seit 2001“ titelt der Standard.
Nicht um das aktuelle Geschehen auf der Saslong geht’s dem Blick in einer Hintergrundgeschichte zur Gröden-Historie, in der in Erinnerung gerufen wird, dass der Wahl-Luxemburger Marc Girardelli in Gröden die Hosenscheißer-Linie entdeckt hat.
Den Pressespiegel mit den italienischsprachigen Online-Berichten über Gröden – u.a. mit den Neuigkeiten zum Paris-Sturz – gibt’s hier.



