Erich Demetz als Weltcup-Chef bestätigt

Erich Demetz wurde beim 44.FIS-Kongress in Miami für weitere zwei Jahre als Präsident des Weltcupkomitees Ski alpin bestätigt. Alle 16 FIS- Vorstandsmitglieder stimmten für den 66-jährigen Grödner. Die Wahl fand am Samstag, den 5.Juni 2004 statt.

„Erich Demetz verfügt über eine jahrelange Erfahrung und hat die Entwicklung des alpinen Skisports entscheidend mitbestimmt“, sagte der Schweizer FIS- Präsident Gianfranco Kasper unmittelbar nach der Wahl. „Demetz beschäftigt sich zwar nicht mit einzelnen Details, verfügt aber über eine große Übersicht. Er kennt den Weltcup  sowohl  als Veranstalter, als auch als Funktionär“, so Kasper. „Und das ist ein großer Vorteil für den Internationalen Verband“.

Demetz wurde 1986 beim FIS- Kongress in Helsinki zum erstenmal gewählt. „Zuerst nur „ad Interim“,  wie er sagt, um anschließend beim Kongress in Dubrovnik offiziell bestätigt zu werden. Der Grödner hatte damals den Weltcupgründer Serge Lang beerbt, der die Geschicke des Weltcups 13 Jahre lang geleitet hatte.

Erich Demetz hat in den 18 Jahren seiner Präsidentschaft entscheidend dazu beigetragen den Ski-Weltcup zu professionalisieren. Zu den vordergründigen Aufgaben für die Zukunft gehört, laut Demetz, eine bessere und übersichtlichere Vermarktung des Skisports. „Diese muss verstärkt zentralisiert werden“, meint er, „damit nicht allzu sehr Lokalinteressen verfolgt werden“. Zudem möchte der Sportfunktionär das Versicherungswesen vereinheitlichen.  „Es ist besser und günstiger,  wenn der Internationale Verband Verträge für Rennausfälle mit den Versicherungsgesellschaften abschließt und nicht die einzelnen Veranstalter“.