Erfolgsgeheimnis Wohnwagen

Bode Miller war nach dem Rücktritt von Daron Rahlves der einzige Weltcupfahrer, der mit einem Wohnwagen von Rennen zu Rennen zog. Heuer hat es ihm Marco Buechel gleichgetan und ist mit Miller auf das Podium des Gröden-Super-G gefahren. Super-G-Sieger Cuche soll sich auch schon Gedanken über den Umstieg ins Wohnmobil machen…

Büchel und Miller haben sich bei der Pressekonferenz köstlich über ihre gemeinsame Wohnmobil-Leidenschaft amüsiert. Miller meinte: „Eine Zeit lang war ich der einzige, der im Wohnmobil von Weltcuport zu Weltcuport gezogen ist. Deswegen haben mich einige schon auf den Arm genommen. Aber jetzt ist auch Marco Büchel auf das Wohnmobil umgestiegen und wir sind beide erfolgreich. Das Wohnmobil könnte Schule machen.“

Auch Marco Büchel meinte: „Das Wohnmobil hat mir gutgetan. Ich habe darin meine Batterien aufladen können nach den anstrengenden Rennen in Nordamerika.“ Didier Cuche, der einzige auf dem Super-G-Siegespodest, der nicht per Wohnmobil durch den Weltcup tingelt, sagte schließlich: „Ich glaube, ich könnte mich an ein Leben im Wohnmobil gewöhnen, aber nur wenn es so groß ist, wie jenes von Bode.“