Gutbesuchte Pressekonferenz im „Thuniversum“

Die beiden Grödner Weltcuprennen wurden heute bei einer Pressekonferenz in Bozen vorgestellt.

Das  Panoptikum „Thuniversum“ bot dabei den idealen Rahmen für die vielen Gäste, zumal auf den Großbildschirmen Dutzende Fotos der Veranstaltung, von den Afräumarbeiten im Sommer über das reichhaltige Rahmenprogramm bis hin zu den Rennen, projiziert wurden. Dadurch wurden Journalisten und Gäste in die fazinierende Welt der „Saslong Classic“ regelrecht eingetaucht.  Wie OK-Präsidentin Stefania Demetz zu Beginn der Pressekonferenz sagte,  seien in den 34 Jahren seit Bestehen der Veranstaltung insgesamt 43 Speedevents durchgeführt worden. Dabei haben 28 Athleten aus sieben Nationen auf der Saslong gewonnen. Im Nationenvergleich, so Demetz,  liegt Österreich mit 15 Siegen in Führung. Nur ein einziger Athlet hat sowohl den SuperG, als auch den Abfahrtslauf gewonnen,  und zwar der Schweizer Pirmin Zurbriggen. Für die beiden Rennen, den SuperG am Freitag, den 19.12. und die Abfahrt, am Samstag, den 20.12., werden insgesamt 145.000 Euro Preisgelder ausgeschüttet. Wie der technische Direktor des OK’s, Rainer Senoner, sagte, sei die Strecke bereits bis zur Hälfte rennfertig. Event-Manager Günther Comploj ging in seinen Ausführungen auf das reichhaltige Rahmenprogramm ein und betonte, daß besonders die SuperG-Preisverteilung und anschließende Nummernübergabe an die Abfahrer auf dem Antoniusplatz am Freitag, den 18. Dezember in St.Ulrich, zahlreiche Fans und Zuschauer anziehen werde. Weltcupvorsitzender Erich Demetz verwies darauf, dass sich die neue Startregel in der Abfahrt bewährt habe. „Ohne TV und Sponsoren kann der Profisport leider nicht überleben“, so Demetz. Erich Demetz, Präsident des Saslong Classic Club, wird unmittelbar vor dem Abfahrtslauf, den Weltmeister von 1970, den Schweizer Bernhard Russi ehren.